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Fachbegriffe : M

Anregungen, Wünsche und Berichtigungen bitte ins Gästebuch :-)

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Masterkeyboard: In einem MIDI-System ein Keyboard, auf dessen Tastatur gespielt wird. Masterkeyboards haben in der Regel eine hochwertige, anschlagdynamische Tastatur, jedoch keine eigene Tonerzeugung. Diese wird dann von den über MIDI angeschlossenen Synthesizern übernommen.
Metrum: (von griechisch metron = „Maß“), in der Musik der Fachbegriff für die Organisation von Schlägen in einem regelmäßigen Betonungsmuster. Dieses Betonungsmuster bildet die „Hintergrundstruktur“, auf die sich die übrigen rhythmischen Strukturen eines Stücks beziehen. Da die verschiedenen Taktarten in der Musik meistens mit einem bestimmten Betonungsmuster verbunden sind, werden die Begriffe Takt und Metrum oft synonym verwendet.
MIDI: (musical instrument digital interface = Digitale Schnittstelle für Musikinstrumente), Datenübertragungs-Protokoll zum Zwecke der Übermittlung, Aufzeichnung und Wiedergabe von musikalischen Steuerinformationen zwischen digitalen Instrumenten oder mit einem PC. Das MIDI-Protokoll wird von vielen Soundkarten in modernen Rechnern unterstützt. Genauere Informationen zu diesem Them finden sich auf dieser Website hier hier.
MIDI In/Out/Thru: Anschlüsse zur Verbindung von MIDI-Geräten. MIDI-In wird von einem Gerät zum Empfang verwendet. MIDI-Out wird zum Senden verwendet. MIDI-Thru schickt auf MIDI-In empfangene Signale weiter. Die Anschlüsse sind als fünfpolige DIN-Buchsen realisiert. Genauere Informationen zu diesem Them finden sich auf dieser Website hier.
MIDI-File-Player: Gerät zum Abspielen von MIDI-Musikdateien, meist als Diskettenlaufwerk mit MIDI-Anschluss. Höherwertige Keyboards enthalten MIDI-File-Player, mit denen die Stücke dann über das Keyboard wiedergegeben werden können.
Modulation: Vorgang, bei dem ein oder mehrere Merkmale einer Trägerschwingung entsprechend dem Signal einer zu modulierenden Schwingung verändert werden. Im Klang macht sich dies durch vielfältige Effekte bemerkbar. So kann z. B. ein Klang mit einem langsam schwingenden Signal (LFO = low frequency oscillator) moduliert werden, und man eihält ein Vibrato.
MP3: (Abkürzung für MPEG-1 Audio Layer 3), Dateiformat zur verlustbehafteten Audiokompression. Dabei wird versucht, keine für den Menschen hörbaren Verluste zu erzeugen. Entwickelt wurde das Format ab 1985 am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen sowie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Zusammenarbeit mit AT&T Bell Labs und Thomson. MP3 nutzt sogenannte psychoakustische Effekte der Wahrnehmung aus, z.B. dass der Mensch zwei Töne erst ab einem gewissen Mindestunterschied der Tonhöhe (Frequenz) voneinander unterscheiden kann oder dass man vor und nach sehr lauten Geräuschen für kurze Zeit leisere Geräusche schlechter oder gar nicht wahrnimmt. Man braucht also nicht das Ursprungssignal exakt abzuspeichern, sondern es reichen die Signalanteile, die das menschliche Gehör auch wahrnehmen kann. Die Aufgabe des Kodierers ist es, das Signal so aufzuarbeiten, dass es weniger Speicherplatz benötigt, aber für das menschliche Gehör noch genauso klingt wie das Original. Die hörbaren Verluste hängen von der Qualität des Kodierers, von der Komplexität des Signals, von der Datenrate, von der verwendeten Audiotechnik (Verstärker, Verbindungskabel, Lautsprecher) und schließlich auch vom Gehör des Hörers ab. Das MP3-Format erlaubt Datenraten von 8 kBit/s bis zu 320 kBit/s. Diese Eindrücke sind recht subjektiv und von Mensch zu Mensch sowie von Gehör zu Gehör unterschiedlich, die meisten Personen können jedoch ab einer Bitrate von etwa 160 kBit/s und bei Nutzung eines ausgereiften Enkodierers auch bei konzentriertem Zuhören das kodierte Material nicht mehr von dem Ausgangsmaterial unterscheiden.
multitimbral: Bei einer polyphonen, multitimbralen Klangerzeugung kann jede einzelne Stimme einen anderen Klang haben. Dies bedeutet auch, dass klanglichen Eigenschaften jeder einzelnen Stimme unabhängig eingestellt werden können.