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Musiktheorie - Intervalle

Als "Intervall" bezeichnet man den Abstand zwischen 2 Tönen. Dieser wird in der Musik allerdings nicht durch Zahlen, sondern durch bestimmte Namen gekennzeichnet. So heißt das Intervall zwischen dem 1. und 3. Toleiterton "Terz", das zwischen dem 1. und 5. Toleiterton "Quinte". Somit können wir bereits festhalten, dass sowohl Dur- als auch Moll-Akkorde aus einem Grundton, einer Terz auf dem Grundton und einer Quinte auf dem Grundton bestehen.  
Weitere Intervalle innerhalb einer Tonleiter sind "Prime" (1.-1. Ton, also auf der gleichen Stelle), "Sekunde" (1.-2. Ton), "Quarte" (1.-4. Ton), "Sexte" (1.-6. Ton), "Septime" (1.-7. Ton) und über die Oktave hinaus die "None" (1.-9. Ton).
Grafik 5
Vergleicht man die Grundakkorde einer Dur- und einer Moll-Tonleiter desselben Grundtones miteinander, so fällt auf, dass sie sich im mittleren Ton unterscheiden (was dann auch den unterschiedlichen Klang ausmacht). Da es sich in beiden Fällen um eine Terz auf dem Grundton handelt, müssen demnach vrschiedene Terzen voneinander unterschieden werden: "große" Terz (1.-3. Ton der Dur-Tonleiter) und "kleine" Terz (1.-3. Ton der Molltonleiter). Demnach besteht also ein Dur-Akkord genau aus Grundton, großer Terz und Quinte (aufgebaut jeweils auf dem Grundton), ein Moll-Akkord aus Grundton, kleiner Terz und Quinte.
Grafik 6
Betrachtet man die Tonschrittfolge einer Tonleiter genauer, so ist leicht zu sehen, dass eine große Terz aus 2 Ganztonschritten, eine kleine Terz hingegen aus einem Ganzton- und einem Halbtonschritt besteht. Wegen der unterschiedlichen Größe der Tonschritte selbst unterscheidet man ebenso große Sekunden (Ganztonschritt) und kleine Sekunden (Halbtonschritt).
Quarten und Quinten nehmen eine Sonderstellung ein, ebenso wie Primen und Oktaven. Man unterscheidet bei diesen Intervallen nicht zwischen groß/klein, sondern bezeichnet sie als "rein". Die genauen Gründe hierfür sind kompliziert darzustellen, und sollen daher hier nicht weiter erläutert werden. Immerhin sind Quarten und Quinten, Primen und Oktaven in Dur- und Moll-Tonleitern, ausgehend vom gleichen Grundton, gleich groß.
Sexten und Septimen können hingegen wieder sowohl als große (bei Dur-Tonleitern) als auch als kleine Intervall (bei Moll-Tonleitern) auftreten. Dasselbe gilt für Nonen, die sich aus einer Oktave und einer Sekunde zusammensetzen.
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